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Aus dem Keller ins Erdgeschoss

„Wir stehen gerade so im Erdgeschoss, sind aus dem Keller gekommen und dann gibt es jetzt noch zwei Stufen nach oben, die wir gerne irgendwann mal erreichen wollen."

Alf Mintzel, Leiter B2B beim SV Wehen Wiesbaden, wählt keine großen Worte. Aber er wählt die richtigen.

Hundert Jahre, ein Verein

Auf dem Halberg war kein fließendes Wasser. Wer nach dem Spiel duschen wollte, brachte einen Kanister mit. Der Verein, den damals kaum jemand kannte, hieß SV Wehen Wiesbaden.

Hundert Jahre später ist das Bild ein anderes. Der Verein ist gewachsen, hat die Regionalliga hinter sich gelassen, ist 2007 erstmals in die zweite Bundesliga aufgestiegen und hat sich als feste Größe im deutschen Profifußball etabliert. Dass der Weg dorthin nicht geradlinig verlief, gehört zur Identität des Vereins. Und genau das macht ihn besonders.

Alf Mintzel kennt diesen Weg aus verschiedenen Perspektiven. Er war selbst neun Jahre lang Spieler auf dem Rasen, bevor er ins Marketing und später in den Vertrieb wechselte. Seit über vier Jahren verantwortet er das gesamte B2B-Geschäft des Vereins. Er hat den Wandel nicht nur beobachtet. Er hat ihn mitgestaltet.

Das Problem: Ein Netzwerk ohne Heimat

Einen Fußballverein zu führen ist heute eine andere Aufgabe als noch vor zwanzig Jahren. Um den sportlichen Kern herum ist eine Welt entstanden, die deutlich komplexer ist: Partner, Sponsoren, Hospitality-Kunden, lokale Unternehmen. Ein Netzwerk aus Beziehungen, das gepflegt werden will, nicht nur am Spieltag, sondern das ganze Jahr über.

SV Wehen Wiesbaden hat dabei früh auf eine Identität gesetzt, die sich bis heute hält. Keine Hochglanzwelt, sondern Menschen, die man kennt. Gespräche, die man führt. Ein Verein, bei dem echte Nähe zählt. Aber genau diese Stärke wurde zur Herausforderung: Wie skaliert man persönliche Beziehungen, wenn das Netzwerk wächst? Wie hält man Partner aktiv eingebunden, wenn man sie nur ein paar Mal im Jahr persönlich trifft? Und wie kommuniziert man verlässlich mit einem heterogenen Netzwerk, ohne jeden einzeln anzurufen?

Lange gab es darauf keine befriedigende Antwort.

Corona als Wendepunkt

Dann kam Corona. Und mit ihr der einschneidendste Moment, den Alf Mintzel in seiner Zeit beim Verein erlebt hat.

Auf einen Schlag war der persönliche Kontakt weggefallen. Keine Begegnungen im Stadion, keine Netzwerkevents, keine Gespräche nach dem Spiel. Was vorher schon eine Herausforderung war, wurde zur akuten Krise: Ein Verein, dessen Stärke der direkte menschliche Austausch war, stand plötzlich ohne Kanal da.

Die Frage war nicht mehr abstrakt. Sie war dringend: Wie bleibt man in Kontakt, wenn man sich nicht sehen kann?

Die Antwort kam über Bundeling. Zunächst intern skeptisch betrachtet, ein halbes Jahr später dann Konsens. Bundeling ist eine Community-Plattform, die Vereine und ihre Partnernetzwerke in einer zentralen App zusammenbringt: Kommunikation, Eventorganisation, Mitgliederprofile und exklusive Inhalte, vollständig im eigenen Vereinsdesign, DSGVO-konform und jederzeit verfügbar. Kein weiterer E-Mail-Verteiler, kein WhatsApp-Chaos, kein Informationsverlust. Eine Heimat für das Netzwerk.

Und plötzlich gab es einen Weg, trotz geschlossener Stadien mit Partnern und Sponsoren in Kontakt zu bleiben.

Was Bundeling konkret verändert hat

Mit Bundeling hat SV Wehen Wiesbaden eine Schnittstelle geschaffen, die den Kern der Vereinsarbeit neu organisiert.

Partner erhalten Neuigkeiten, bevor sie anderswo erscheinen: Spielerverpflichtungen, Einblicke hinter die Kulissen, exklusive Vereinsnachrichten direkt auf dem Smartphone. Das Netzwerk wird nicht nur informiert, es wird einbezogen und fühlt sich als Teil von etwas. Dieser Unterschied ist spürbar, und er zahlt auf die Bindung ein.

Die Eventorganisation, früher ein aufwendiger Prozess über verschiedene Kanäle, läuft heute zentral über die Plattform: Einladungen, Anmeldungen, Teilnehmerlisten und Nachkommunikation in einem System. Rückfragen werden weniger, der Aufwand sinkt, die Qualität steigt.

Und auch der alltägliche Kontakt zu Partnern und Sponsoren hat sich verändert. Statt sporadischer E-Mails gibt es einen permanenten Kanal, der das Netzwerk aktiv hält, auch zwischen zwei Spieltagen, auch in der Sommerpause, auch wenn kein besonderer Anlass besteht.

Alf Mintzel bringt es auf den Punkt: Bundeling hat eine sehr gute Schnittstelle geschaffen, um mit Partnern zu jeder Zeit in Kontakt treten zu können.

Ein Verein als lebendige Plattform

Was SV Wehen Wiesbaden heute ist, geht weit über einen Fußballverein hinaus. Es ist eine Plattform, die Menschen und Unternehmen zusammenbringt, in der Netzwerke entstehen, Kooperationen wachsen und Mehrwert für alle Beteiligten entsteht. Bundeling ist dabei das digitale Rückgrat, das diese Idee im Alltag trägt und skalierbar macht.

Die persönliche Beziehung ist dabei nicht ersetzt worden. Sie hat ein verlässliches Fundament bekommen, das auch dann hält, wenn man sich nicht sieht.

Wohin die Reise geht

Hundert Jahre SV Wehen Wiesbaden sind ein Anlass zum Innehalten. Aber kein Grund zum Stehenbleiben.

Das Netzwerk wächst, die Anforderungen wachsen mit. Was einen Verein in Zukunft erfolgreich macht, ist die Fähigkeit, Menschen, Partner und Strukturen sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Eine Plattform wie Bundeling ist dabei kein Endpunkt, sondern ein Werkzeug, das mit dem Verein wächst und neue Möglichkeiten eröffnet.

Aus dem Keller ins Erdgeschoss. Zwei Stufen noch.

Wir freuen uns, auf diesem Weg dabei zu sein.

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